Dein Buch der guten Momente

Es gibt Zeiten in deinem Leben, da fühlt sich alles leicht an und die guten Momente fliegen dir einfach nur so zu. Du denkst dir: „So kann es bitte immer weiter gehen“.

 

Ich hoffe du kennst dieses Gefühl auch?!

 

Doch schon Buddha lehrte uns, dass das Leben niemals gerade verläuft. Nach jeder guten Phase kommt auch eine schlechte Phase und nach einer schlechten Phase kommt eine Gute. Wichtig ist nur, dass wir uns von all dem Auf und Ab nicht aus der Bahn werfen lassen. Wir lernen das Leben gelassen zu nehmen und jede Herausforderung als Chance zu sehen. In jeder Situation, die uns herausfordert, versteckt sich ein Lern- und Entwicklungsprozess.

 

Wenn du an manche anstrengende Zeit zurück denkst: Wie oft hast du gedacht: “Das bekomme ich nicht hin” oder “Dafür habe ich keine Kraft”? Und doch hast du es geschafft. Jetzt bist du durch dieses Ereignis gestärkt und hast dich weiterentwickelt.

 

Gerade in den unguten Phasen ist es wichtig eine Begleitung zu haben. Eine Begleitung, die dir in den dunklen Zeiten hilft, wieder Licht zu sehen und die dich stärkt. Und das Tolle ist: Diesen Begleiter kannst du dir selber anfertigen.

 

Schreibe in positiven Zeiten dein Buch der guten Momente. 

Wie kann dieses Buch aussehen?

Du besorgst dir ein schönes Buch, welches dich von außen anspricht. Die Blätter des Buches sind natürlich leer. Diese Seiten wirst du füllen.

Was soll in deinem Buch stehen?

Immer, wenn dir jemand etwas sagt, was dein Herz etwas oder sehr hüpfen lässt: Schreib es in dein Buch. Das kann zum Beispiel ein Kompliment sein: 

  • Antje meinte zu mir, dass ich tolle strahlende Augen habe und sie es faszinierend findet, wie ich mit meinen Kollegen umgehe.
  • Der Mann an der Kasse hat mich angelächelt und sagte ihm gefällt mein Lächeln.
  • Meine Nichte hat mich ganz doll in den Arm genommen und mir gesagt, dass sie mich sehr vermisst hat.
  • Mein Papa hat mir gesagt, dass er stolz auf mich ist, dass ich xy gemacht habe.
  • Meine Mama hat mich so angesehen, dass ich gemerkt habe, dass sie mich von Herzen liebt.
  • Auf der Arbeit wurde ich für Projekt xy gelobt, weil ich dort xy ganz besonders gemacht habe.
  • Alle haben nach meinem Vortrag geklatscht und ich hab mich richtig gut gefühlt.

Schreib in dein Buch alles was dich positiv berührt. Das hat nichts damit zu tun, dein Ego zu pushen. Es geht darum, dass du erkennst, was andere Menschen in dir sehen. Etwas, das du wieder finden kannst, wenn die Welt dunkler wird.

 

Ich lege oder klebe in mein Buch auch gerne E-Mails, Texte die ich bekommen habe, die mir gut taten. Oder Postkarten, die ich von lieben Freunden oder der Familie bekommen habe.

 

Mach dein Buch bunt und schau, was hier alles für dich rein darf. Ich lese dort gerne, was meine Eltern, meine Freunde oder meine Nichten zu mir gesagt haben und vor allem, wie sich das für mich angefühlt hat. 

Was macht dich glücklich? Auch das sollte unbedingt in dein Buch.

Wenn alles gut läuft, dann machst du die Dinge, die dich glücklich machen, unterbewusst. In deinem Buch soll also auch stehen, was dich glücklich macht!

 

Das kann zum Beispiel sein: Tanzen, Gitarre spielen, lachen, singen, mich mit Freundinnen treffen, in die Natur gehen, Yoga, kochen, schwimmen gehen, Musik hören, in die Sauna gehen, ein Bild malen, im Garten buddeln.

 

Wenn wir in unguten Zeiten den Kontakt zu uns verlieren, kommen wir meist auf keines dieser guten Dinge. Wir kennen dann nur die Bettdecke, den Fernseher, die Chipstüte und wahrscheinlich noch Facebook oder Instagram. Dort wird dann auch noch die vermeintlich tolle Welt der anderen bestaunt und – zack – geht es uns noch mieser.

 

Also weg mit dem Smartphone und her mit deinem Buch. Schau, was dir gut tut und mache davon eine Sache, die dich anspricht. Auch, wenn du diese Sache nur für zehn Minuten ausübst. Du wirst merken: Nach und nach wird es dir besser gehen. Vielleicht wiederholst du deine Aktion am selben Tag noch einmal oder du nimmst dir etwas anderes von der Liste. Überfordere dich aber nicht. Nimm dir in den nächsten Tagen vor, mehrere Punkte auf deiner Liste zu unternehmen. Quality time für dich!

Wofür bist du dankbar?

Schreib dir auch in dein Buch, wofür du dankbar bist. Zum

Beispiel: 

  • Dass du in einem warmen Bett aufgewacht bist
  • Dass du heute ein tolles Gespräch mit einer Kollegin hattest
  • Dass du ein leckeres Mittagessen hattest
  • Dass dir die Sonne ins Gesicht schien
  • Dass du immer fließendes Wasser hast
  • Dass du dankbar bist für die lieben Menschen um dich herum
  • Dass du genug Geld hast um dein Essen und deine Miete zu bezahlen etc. 

Indem wir in die Dankbarkeit gehen und anfangen, wieder die kleinen Dinge im Leben positiv zu sehen, werden wir fröhlicher und gelassener. Durch die Dankbarkeit brauchen wir unser Buch gar nicht mehr so oft, da wir spielerisch positiver werden.

 

Ich bedanke mich jeden Abend für das, was ich tolles erlebt, gefühlt oder gesehen habe. Ich schreibe das mittlerweile gar nicht mehr in mein Buch. Stattdessen gehe ich den Tag rückwärts in Gedanken durch und sage “Danke” zu jeden Moment, der mein Herz hüpfen ließ. Manchmal schaffe ich es gar nicht bis zum Morgen, da ich beim Nachdenken zufrieden einschlafe.

Was soll dein Buch nicht werden?

Das Buch soll keine Doktorarbeit werden, du sollst dich mit dem Buch nicht stressen. Es soll bunt und lebendig sein. Schreibe oder klebe gerne auch positive Zitate hinein, die dich inspirieren.

 

" If you think you´re too small to make a difference, try sleeping with a mosquito" - Dalai Lama

 

Sei kreativ und gestalte langsam dein Buch für dich!

 

Viel Spaß dabei! 

Jenny <3

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